Theaterzauber mit der Zauberflöte

 

„Zu Hilfe! Zu Hilfe!
Sonst bin ich verloren …“
Es dämmert. Die Ungeheuer,
dunkle Gestalten der Angst,
kriechen aus ihren Löchern.
Der Himmel wird schwarz und
es beginnt eine Reise durch die Nacht…

 


Die ersten Szenen der „Zauberflöte“ werden auf einer Bühne vorgespielt.

Dann teilen sich die Besucher in zwei Gruppen. Manche folgen dem Ton der Flöte, andere sind vom Klang des Glockenspiels angezogen.

Jede Gruppe findet sich in einem Theaterraum wieder und kann eine Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Theatertechniken treffen. Ausgesuchte Teile der Oper werden jetzt in Szene gesetzt. Man ahnt nur nicht, dass die Entscheidung auch eine Konsequenz hat – jede der Theatertechniken ist einem anderen Kulturkreis zugeordnet. Dieser Kultur entsprechend wird der ewige Kampf (oder auch das friedliche Zusammensein) zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Dunkelheit auf der Bühne dargestellt.

Die Theatermacher müssen sich jetzt auf den Weg machen um Informationen für ihre Inszenierung zu suchen: Bilder anschauen, Atmosphären schnuppern, Informationen suchen.
Die Theaterräume sind mit geheimnisvollen Gängen verbunden, wo Tierreiche, Tempel, Landschaften, Darstellungen von Göttern der Sonne und Göttinnen der Nacht nachgebaut sind.
Dort finden die Besucher Inspirationen und Bildmaterialien um Teile der „Zauberflöte“ in Szene zu setzen.
Es leuchtet schon die Morgenröte. Wir kommen wieder zusammen, um uns die Erfahrungen der Nacht gegenseitig zu erzählen bzw. theatralisch darzustellen.
 

„Die Strahlen der Sonne verdrängen die Nacht…“ wird am Ende der Zauberflöte gesungen.
Zarastro kommt auf einem Sonnenwagen auf die Bühne – wie der Sonnenwagen aussieht und von welchen Tieren er gezogen wird, hängt davon ab in welchem Kulturkreis wir die Nacht verbracht haben.

 

 

Konzeption:

KRETA, die Etage für Aktionen und Projekte
Hildegard Rother-Hauser, Tatiana von Stülpnagel und Lukasz Ratajczak

 

 

 

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